Prozess
Wie ein Projekt tatsächlich abläuft.
Fünf Schritte vom Erstgespräch bis zum laufenden Betrieb - je Schritt: was passiert, was Sie danach in der Hand haben, und was Sie dafür beisteuern.
01
Erstgespräch
- Was passiert
- Ein Telefonat von etwa einer Stunde. Sie beschreiben den Ablauf und die Stelle, an der es klemmt; wir fragen nach Mengen, Beteiligten und danach, wer Nachweise verlangt.
- Was Sie bekommen
- Eine Einschätzung, ob eigene Software die richtige Antwort ist - auch dann, wenn die Antwort nein lautet.
- Was Sie beisteuern
- Eine Stunde. Wer die Tabelle heute führt, sollte dabei sein.
02
Prozessanalyse vor Ort
- Was passiert
- Ein bis zwei Termine im Betrieb. Der Ablauf wird dort angesehen, wo er stattfindet: Erfassung, Lager, Belege, bestehende Dateien, Übergaben zwischen Personen.
- Was Sie bekommen
- Eine schriftliche Beschreibung von Umfang, Datenlage und Schnittstellen. Das Dokument gehört Ihnen.
- Was Sie beisteuern
- Zugang zu den echten Dateien statt zu einer aufgeräumten Fassung, und die Zeit der Person, die den Ablauf verantwortet.
03
Festpreis-Angebot
- Was passiert
- Aus der Beschreibung entstehen Umfang, Termine und ein Festpreis. Strittige Punkte werden davor geklärt, nicht im Projekt.
- Was Sie bekommen
- Ein Angebot, das den Umfang benennt und ebenso die Grenze dazu, was eine eigene Vereinbarung braucht. Betrieb und Wartung sind getrennt ausgewiesen.
- Was Sie beisteuern
- Eine Entscheidung - und, falls sie negativ ausfällt, eine kurze Rückmeldung, woran es lag.
04
Umsetzung in Abschnitten
- Was passiert
- Gebaut wird in Abschnitten, die Sie ausprobieren, bevor der nächste beginnt. Die Datenübernahme gehört dazu und wird nicht ans Ende geschoben.
- Was Sie bekommen
- Je Abschnitt einen lauffähigen Stand auf einem Testsystem, mit Ihren eigenen Daten statt mit Beispieldaten.
- Was Sie beisteuern
- Eine benannte Ansprechperson und Rückmeldung zu jedem Zwischenstand. Bleibt sie aus, steht der nächste Abschnitt still.
05
Rollout und Betrieb
- Was passiert
- Einschulung am eigenen Datenbestand, Umstellung der Erfassung, danach eine Zeit lang Parallelbetrieb. Am Ende werden beide Stände gegeneinander gestellt.
- Was Sie bekommen
- Quellcode, Datenbankschema, Dokumentation und die Nutzungsrechte - danach wahlweise ein Wartungsvertrag oder die Übergabe an Ihre IT.
- Was Sie beisteuern
- Den Parallelbetrieb durchhalten. Er ist der Beleg dafür, dass die Zahlen übereinstimmen - und der Schritt, der am ehesten abgekürzt wird.
Was der Betrieb beisteuern muss
Erfahrungswerte aus dem Zuschnitt, den wir anbieten - keine Zusage. Verbindlich stehen Aufwand und Termine im Angebot.
| Phase | Ihr Aufwand | Typische Dauer |
|---|---|---|
| Erstgespräch | Ihr AufwandEine Stunde, ein bis zwei Personen. | Typische DauerEin Termin. |
| Prozessanalyse vor Ort | Ihr AufwandEin halber bis ganzer Tag der Person, die den Ablauf verantwortet. | Typische DauerEin bis zwei Termine, dazwischen Zeit für Rückfragen. |
| Angebot und Entscheidung | Ihr AufwandLesen, prüfen, entscheiden. | Typische DauerLiegt bei Ihnen. In der Praxis zieht sich diese Phase am längsten. |
| Umsetzung in Abschnitten | Ihr AufwandJe Abschnitt ein bis zwei Stunden am Zwischenstand. | Typische DauerRichtet sich nach dem Umfang und steht im Angebot. |
| Schulung und Parallelbetrieb | Ihr AufwandEin halber Tag je Gruppe, danach doppelte Erfassung. | Typische DauerEin abgeschlossener Bilanzierungszeitraum. |
Der größte Zeitfresser ist keine Programmieraufgabe, sondern die Klärung der Fälle, die in der bestehenden Datei uneindeutig sind. Wer das von Anfang an einplant, verkürzt das Projekt.
Wie Preise entstehenHäufige Fragen
Was zum Ablauf regelmäßig gefragt wird.
Ja, und das ist meist die bessere Reihenfolge. Der erste Abschnitt bildet den Ablauf ab, der am stärksten klemmt, und geht einzeln in Betrieb. Was danach folgt, wird nach der Erfahrung aus diesem Abschnitt entschieden - nicht nach einem Plan von vor der ersten Zeile Code.
Prozessanalyse und Schulung finden im Betrieb statt, weil dabei genau die Dinge auffallen, die niemand von sich aus erwähnt. Die Umsetzung läuft aus der Ferne, Zwischenstände werden am geteilten Bildschirm gezeigt. Der Standort ist die Steiermark.
Dann steht das im Ergebnis. Es kommt vor, dass ein Standardprodukt oder die bessere Nutzung des vorhandenen Programms günstiger ist; dann ist das die Empfehlung. Genau deshalb ist die Analyse getrennt beauftragt - sie hat auch dann Wert, wenn sie zu keinem Bauauftrag führt.
Weil sie ohne den Umfang keine Aussage hätte. Eine Schnittstelle zwischen zwei Programmen und ein System mit Feldgeräten, Berichten und Datenübernahme unterscheiden sich um ein Vielfaches. Eine belastbare Dauer steht im Angebot, nach der Analyse.
Der erste Schritt ist ein Gespräch.
Kein Termin mit Präsentation, kein Paket zum Buchen. Beschreiben Sie den Ablauf, der klemmt - alles Weitere klärt sich daran.
Projekt besprechen
Antwort innerhalb eines Werktags.